Hauptbahnhof: Kinder in Obhut genommen

Gleich dreimal mussten sich Beamte der Bundes­po­lizei am Haupt­bahnhof Kinder zwischen 9 und 14 Jahren kümmern. Alle waren sie am Oster­wo­chende von ihren Eltern getrennt worden.
Aus der Pres­se­mit­tei­lung der Bundes­po­lizei:

„Als ein zwölf­jäh­riges Mädchen um 14.30 Uhr nicht wie verab­redet mit dem ICE aus München am Berliner Haupt­bahnhof ankam, wandte sich ihr Vater an die Bundes­po­lizei. Die anschlie­ßende tele­fo­ni­sche Kontakt­auf­nahme mit dem Mädchen ergab, dass sie bereits am Bahnhof Berlin-Südkreuz ausge­stiegen war. Am Bahnhof Südkreuz einge­setzte Bundes­po­li­zisten nahmen das Mädchen in Obhut und führten es im Anschluss mit dem Vater zusammen.
Im zweiten Fall wurden Mutter und Sohn bereits am Bahnhof Halle (Saale) getrennt. Als die Mutter noch die letzten Gepäck­stücke vom Bahn­steig in den ICE laden wollte, schlossen die Türen und der Zug fuhr samt dem Neun­jäh­rigen los. Das Zugper­sonal beru­higte den verängs­tigten Jungen und infor­mierte die Bundes­po­lizei. Diese wiederum nahm Kontakt zu der aufge­lösten Mutter auf. Den Jungen empfingen die Beamten nach Ankunft des Zuges am Bahn­steig und vertrieben seine einstün­dige Warte­zeit anschlie­ßend mit einer Führung durch die Dienst­räum­lich­keiten der Bundes­po­lizei bis seine Mutter Berlin mit dem Folgezug erreichte.
Noch während die Beamten auf die Einfahrt des Neun­jäh­rigen mit dem ICE aus Halle (Saale) warteten, wandte sich eine 13-Jährige an die Streife. Sie ist kurz zuvor mit dem ICE aus Augs­burg ange­reist, konnte ihre am Bahn­steig wartende Mutter jedoch nicht finden. Eine weitere Streife der Bundes­po­lizei hielt gemeinsam mit dem Mädchen Ausschau nach der eben­falls bereits suchenden Mutter und führte schluss­end­lich beide erfolg­reich zusammen.“

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