Schüler widersprechen Darstellung der Polizei

Wie der Tages­spiegel schreibt, gibt es Wider­spruch von Schü­lern, was die Vorkomm­nisse am Dienstag früh an den Bolle-Fest­sälen betrifft. Hier der ursprüng­liche Artikel:

Jugend­liche gegen Poli­zisten
Gestern früh kam es vor den Bolle-Fest­sälen zu einer Ausein­an­der­set­zung mit der Polizei. Nachdem der Wach­schutz bei einer Abifeier ange­griffen worden war, alar­mierte er die Polizei. Als diese gegen 2 Uhr eintraf, war die Feier bereits vorbei, aber rund 100 Jugend­liche standen noch auf der Straße Alt-Moabit. Die Stim­mung soll sehr aggressiv gewesen sein. Die 50 Poli­zisten spra­chen gegen Einzelne Platz­ver­weise aus, woraufhin es zu klei­neren Angriffen gegen die Beamten kam. Drei Jugend­liche wurden fest­ge­nommen. Gegen sie wird wegen Wider­stand und tätli­chen Angriffen auf Voll­stre­ckungs­be­amte, Körper­ver­let­zung und Belei­di­gungen ermit­telt.

Nach Angaben von Schü­le­rinnen und Schü­lern ging die Aggres­sion jedoch nicht von den Jugend­li­chen aus, sondern von der Polizei. Diese soll sofort und unver­hält­nis­mäßig gegen einzelne Schü­le­rInnen vorge­gangen sein.
In einem Video soll zu sehen sein, wie ein 17-Jähriger von einem Poli­zisten geschubst wird. Der Poli­zist habe ihn von hinten in einer Umklam­me­rung gehalten, ein weiterer scheint dabei in Rich­tung Kopf des Jugend­li­chen zu schlagen.
Zwei Jugend­liche gingen nach der Fixie­rung durch die Polizei zur Behand­lung in ein Kran­ken­haus.


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