Erinnerung an Deportierte

Vom dama­ligen Bahnhof Moabit wurden während des Holo­causts 30.000 oder mehr Jüdinnen und Juden in die Konzen­tra­ti­ons­lager depor­tiert. Um daran zu erin­nern, dass diese Menschen mitten aus der Gesell­schaft kamen, werden in Moabit derzeit die Daten von 300 zufällig ausge­wählten Opfern öffent­lich im Stra­ßen­land bekannt gemacht.
Vor allem auf dem Depor­ta­ti­onsweg, aber auch in anderen Straßen, nennt die Initia­tive „Sie waren Nach­barn“ ihre Namen, Geburtstag sowie Datum und Ort ihrer Ermor­dung. Auf wasser­festen Schil­dern vor allem an Kreu­zungen und Bushal­te­stellen werden die Menschen so im Alltag der Moabiter*innen sichtbar gemacht.

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